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9 Tipps für frischgebackene Welpeneltern

Blog 009 Welpen

Die erste Zeit mit dem neuen Familienmitglied ist sicher die spannendste überhaupt.

Sowohl der Welpe als auch die Menschen lernen sich im Zusammenleben erst kennen und haben eine schöne gemeinsame Zeit vor sich.
Mit diesen Tipps möchten wir Ihnen helfen die erste Zeit sicher zu meistern.

✓ Management

Das A und O um unerwünschtes Verhalten zum einen erst gar nicht aufkommen und zum anderen nicht üben zu lassen. Alles was Ihnen heilig ist und der Hund nicht zwischen seine Zähne bekommen oder umstoßen darf, sollten Sie in Sicherheit bringen. Bieten Sie Ihrem Hund genügen Alternativen zum Spielen oder Kauen an, an denen er seine Bedürfnisse danach befriedigen kann.

✓ Förderung von stressfreiem Kennenlernen neuer Situationen und Reize

Gerade neue Situationen und Reize sollte Ihr Hund entspannt und ohne Zwang erkunden dürfen. Lassen Sie ihm dabei so viel Zeit wie er braucht. Sind Sie schon mit dem Markertraining (z.b. Clicker) vertraut, können Sie Ihren Welpen für die Annäherung an gruselige Objekte punktgenau belohnen.

✓ Berührungen üben

Spielerisch lassen sich beim Welpen die Berührungen, die man für spätere tierärztliche oder pflegerische Maßnahmen benötigt üben. Wichtig: zwingen Sie Ihren Welpen zu nichts! Wir möchten nicht, dass er Angst davor bekommt, sondern dass er gerne mit uns kooperiert.

Blog 009 Welpen4✓ Beißhemmung trainieren/fördern

Es gibt viele Maßnahmen mit denen man dem Hund beibringen kann, seine Zähne mit Bedacht einzusetzen. Zum Beispiel sollten Sie nur mit einem Spielzeug mit dem Hund spielen und ihm niemals erlauben in Ihre Hand oder Kleidung zu beißen. Auch das vorsichtige Annehmen von Futter aus der Hand und das Ausgeben von Dingen, die der Hund ins Maul nimmt, sind hierbei förderlich.

✓ Alleinbleib-Training

Alle Welpen sollten lernen einige Zeit alleine in der Wohnung oder dem Haus bleiben zu können. Wichtig ist, dieses Training kleinschrittig zu beginnen und am besten dann, wenn der Hund von einem Spaziergang oder Spiel müde ist. Auch eine Kau- oder Zerstörbeschäftigung bietet sich hierbei an, um die Zeit zu überbrücken.

✓ Stubenreinheit fördern

Kurz gesagt: Macht der Welpe in die Wohnung haben Sie nicht gut genug aufgepasst! Achten Sie auf frühe Zeichen, dass der Welpe mal muss: z.B. durch kratzen, winseln, auf und ab oder im Kreis gehen. Meist ist dies nach dem Spielen, nach dem Fressen und nach dem Schlafen.

✓ Spiel beobachten

Lassen Sie Ihren Hund beim Spielen mit anderen Hunden nicht unbeaufsichtigt. Zum einen können Sie dann sofort eingreifen wenn es nötig ist und zum anderen lernen Sie dabei eine Menge über Hundeverhalten!

Blog 009 Welpen3✓ Familienregeln

Stellen Sie Regeln auf:
Wo darf der Hund hin? (z.B. auf das Gästesofa)
Wo soll er nicht hin? (z.B. in die Küche)
Was soll der Hund in bestimmten Situationen machen? (z.B. Wenn er angeleint wird, soll er sich hinsetzen)
Hängen Sie diese für alle Familienmitglieder sichtlich auf. Wenn sich jeder an diese Regeln hält, wird Ihr Hund schneller gewünschtes Verhalten lernen.

✓ Wissen über die Körpersprache aneignen

Last but not least: Die Körpersprache des Hundes erkennen, verstehen und richtig interpretieren wird Ihnen bei der Einschätzung in allen Lebenslagen behilflich sein. Schulen Sie sich darin! Lesen Sie Bücher darüber und beobachten Sie die Hunde beim Spielen und Interagieren.


 

Heidrun Pusch

Heidrun Pusch
tierschutzqualifizierte Hundetrainerin, zert. Tiertrainerin, zert. Tierschutzreferentin
- Hundeschule
- Tiergestützte Intervention
- Tierschutzworkshops
- Seminare

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