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Warum tut er nicht das, was ich ihm sag? – Teil 2

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In Teil 1 der Reihe „Warum tut er nicht das, was ich ihm sag?“ haben wir uns mit dem Signal, welches einem Verhalten vorausgeht, beschäftigt. Wir haben festgestellt, dass wenn ein Signal nicht sauber trainiert wurde, dies ein guter Grund sein kann, warum Fiffi und Bello nicht das tun, was wir von ihnen wollen. Hier zur Erinnerung die Zusammenfassung:

Einer der entscheidenden Gründe, weswegen dein Hund vielleicht nicht tut was du ihm sagst, kann das gegebene Signal sein. Das Signal kann zu einem falschen Zeitpunkt oder in der falschen Reihenfolge eingeführt worden sein. Ein Hörzeichen kann von deiner Körpersprache überschattet werden und es kann an Relevanz verlieren, wenn es ständig wiederholt wird ohne das eine Konsequenz folgt. Unsauberes Training kann dazu geführt haben, dass das Signal nicht in jedem Kontext vom Hund ausgeführt werden kann oder das er das Signal nicht eindeutig von anderen Signalen unterscheiden kann oder gar das Signal nie mit dem Verhalten verknüpft wurde oder sogar mit einem ganz anderem (nicht gewünschten) Verhalten.  
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Warum tut er nicht das, was ich ihm sag? – Teil 1

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Wer kennt es nicht? Bello rennt über die Wiese, man ruft einmal kräftig seinen Namen und was macht Bello? Nichts! Jedenfalls nicht das was wir uns grade vorgestellt haben. Und da es menschlich ist, mit Worten um sich zu schmeißen, da wird das „BELLOOOOO“ noch ein paar mal hinter dem Hund hergerufen, mit stetig ansteigendem Tonfall.

Anderes Szenario, gleiches Ergebnis: Ihr bekommt Besuch. Fiffi freut sich wie Bolle und muss das natürlich auch kundtun. Wie auch sonst soll der Besucher wissen, dass er hier willkommen ist?? Fiffi, ganz nach guter Hundemanier, springt also am Besucher hoch um möglichst viel Gesichtsfläche mit seiner Zunge anfeuchten zu können.

Ihr, natürlich empört und peinlich berührt über Fiffis augenscheinlich distanzloses Verhalten, ruft „Fiffi AUS“, „NEIN“, Fiffi in dein Körbchen“... „SOFORT!!“... Und was tut Fiffi? Genau, das was er eh schon tut. Sich freuen wie Bolle und die letzten trockenen Stellen vom Gesicht des Besuchers anfeuchten.

Die geschilderten Szenarien lassen sich auf viele Situationen übertragen und ich bin mir sicher, jeder Hundehalter hat diese so oder so ähnlich schon erlebt. Mich eingeschlossen.

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Fragen, die die Welt bewegen:

Will mich mein Hund kontrollieren? (Teil 1)

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So wie der aussieht, kontrolliert der mich doch! Das muss umgehend unterbunden werden. Oder?

Das hört man oft: Neben Sätzen wie „mein Hund ist dominant“ oder „mein Hund ist stur“ fällt sehr häufig auch der Satz „mein Hund will mich kontrollieren“. Oder auch: „Mein Hund will andere Hunde kontrollieren“.

Dabei fällt mir folgende Szene ein:

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Meinem Hund stehen die Haare zu Berge!

(1×1 der Körpersprache)

Es hat bestimmt schon jeder einmal an seinem oder einem anderen Hund gesehen: Das Fell im Nackenbereich, entlang des Rückens und/oder am Rutenansatz ist aufgestellt. Das Fell steht im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge. Es ist die sogenannte Piloerektion („Aufstellen der Haare“) ähnlich der Gänsehaut beim Menschen.
Oft hört man Hundehalter fragen, ob der Hund die Haare bewusst aufstellt um Größer zu wirken oder ob das Aufstellen der Haare ein klares Zeichen für Aggression ist.

Die Piloerektion, also das Aufstellen der Haare/des Fells, ist eine nicht willentlich steuerbare Reaktion des Körpers!

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