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3 Tipps, damit Du cool bleibst, wenn Dein Hund tobt

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Morgens früh um halb sieben. Du bist noch nicht richtig wach und schlurfst, noch koffeinfrei, mit deinem Hund über die Straße zur favorisierten Pinkelstelle. Plötzlich geht die Tür des Nachbarhauses auf und der (!) Erzfeind kommt, gottseidank angeleint, den Gartenweg entlang, sieht deinen Hund und krempelt schon mal die Ärmel hoch.

Eigentlich weißt du, was zu tun ist. Dein Trainer hat es dir schon hunderte Male eingebläut. Du kennst die Strategie, die zu deinem Hund passt. Aber immer, wenn du außerhalb der Trainingsstunde einem anderen Hund begegnest, ist alles wie weggeblasen. Du hängst hilflos an der Leine deines schreienden Hundes. Hirn leer, Festplatte gelöscht.

Kommt dir das bekannt vor?

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Hunde und Kinder - Ziemlich beste Freunde?

Entscheidet sich eine Familie dazu, einen Hund aufzunehmen, dann tut sie das häufig natürlich auch für die Kinder. Kinder wollen in der Regel irgendwann ein Haustier haben, das ist fast ein Naturgesetz ;) Ob nun Hamster, Kaninchen, Maus, Ratte, Katze oder Hund – irgendwas Felliges muss her. Warum das so ist, wäre sicher mal interessant zu erforschen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Gründe sehr unterschiedlich sein können. Bei mir stellte sich der Wunsch nach einem Hund natürlich auch schon in frühester Kindheit ein, weil, ich fand Hunde immer toll, meine Freundin hatte auch einen und so ein Geselle, der mich im Kampf des Heranwachsens und des Unverstandenfühlens emotional unterstützen würde – das wäre schon toll gewesen. Doch leider – oder zum Glück für den Hund? – war mir das nicht vergönnt.

Es kommt also ein Hund, womöglich ein Welpe, ins Haus, und nun sollen Hund und Kinder harmonisch miteinander leben, ziemlich beste Freunde werden, unzertrennlich und gemeinsame Abenteuer bestreiten. So ein bisschen wie bei den 5 Freunden. Oder Lassie.

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Boxentraining

box2„Ich sperr doch meinen Hund nicht ein!“

schallt es regelmäßig voller Empörung, wenn – aus welchem Grunde auch immer – vorgeschlagen wird, einen Hund an den Aufenhalt in einer Box zu gewöhnen.
Einmal abgesehen davon, dass natürlich nicht daran gedacht ist, den Hund einfach in die Box zu stecken und ihn dann stundenlang darin brummen zu lassen ... was eigentlich empört uns so daran?
Wenn das Hundeleben gut beginnt, dann tut es das in einer Wurfkiste, die die Welpen nicht verlassen können. Werden sie mobil, stellen viele Züchter Welpenlaufställe in ihrem Wohnzimmer auf, oder bieten den Welpen den – selbstverständlich eingezäunten! – Garten an.
Für die allermeisten Welpen ist also die Erfahrung, dass ihrem Bewegungsspielraum und Tatendrang Grenzen gesetzt werden, durchaus nichts Neues.
Wir sperren unsere Hunde in unseren Wohnungen ein, obwohl sie vielleicht viel lieber mit ein paar Hundekumpels umherstreifen würden, wir umzäunen unsere Gärten ausbruchsicher (je gründlicher, desto größer die Freiheitsliebe unseres Hundes ist) und wir halten sie vor allem dann an einer kurzen Leine, wenn sie selber sehr viel lieber etwas anderes täten.
All das bereitet uns keine Probleme.
Warum also die Box?

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Ressourcenverteidigung vorbeugen

Blog 010 Ressourcen3Ressourcenverteidigung besteht, wenn ein Hund mit Knurren oder Schnappen auf die Annäherung eines Menschen oder Hundes reagiert, während er eine begehrte Ressource hat.

Ressourcen können zum Beispiel Futter, Spielzeug, Kauknochen, Liegeplätze, besondere andere Gegenstände (Stöckchen) oder Personen sein.
Die Verteidigung von diesen Dingen macht in der Natur durchaus Sinn. Wer seine Ressourcen vor anderen abschirmt, hat mehr Chancen zu überleben.
Dominanz und Rangordnung spielen hierbei allerdings keine Rolle.

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„AUS!“ – Etwas zuverlässig ausspucken

ausspuckenImmer wieder kommt es mal vor, dass Hunde etwas mit ihrem Maul aufnehmen, was nicht so gesund ist. Von Giftködern ganz zu schweigen... Da ist es Gold wert, wenn man ein Ausspucksignal hat, das sehr gut funktioniert.

Bei manchen Hunden und in manchen Situationen bewährt sich auch ein Tauschgeschäft. Funktioniert aber nicht bei jedem Hund immer. Effektiver ist es, ein Signal zu trainieren, das später einfach wie ein Reflex funktioniert. Der Hund kann durch das vorherige Training quasi gar nicht anders, wie ausspucken...

Wir fangen mit dem Training an, und Dein Hund hat dabei noch gar nichts im Maul. Irgendwie komisch, oder? Warum machen wir das? Zum einen ist es eine Art Gelinggarantie – es kann nichts schief gehen, Dein Hund wird garantiert sein Maul öffnen – Fehlverknüpfungen sind also ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Dein Hund das Signal erstmal ausschließlich damit verbindet, dass etwas angenehmes zur Situation hinzukommt und dieses Signal nicht ankündigt, dass er etwas hergeben muss. Macht Sinn, oder?

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