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14 typische Fragen von Hundebesitzern und die unterschiedlichen Antworten

je nach dem, wen man fragt ?

Ausgeburt DominanzImmer wieder werde ich von Kunden gefragt, ob ein Hund eigentlich dieses oder jenes darf. Die Fragen sind meist von der Sorge getrieben, sich ansonsten womöglich einen Hund heranzuziehen, der unbedingt der Chef sein möchte. Eindeutig der Alptraum eines jeden Hundebesitzers! Denn ist der Hund erstmal Chef, hat man verloren.

Zumindest ist es das, was uns viele „Hundeexperten“ im wahren Leben, aber vor allem auch im Fernsehen einbläuen: Die Begründung aller Verhaltensweisen in der naturgegebenen, gemeingefährlichen, systemumstürzenden und daher mit aller Vehemenz zu unterbindenden Dominanz des Hundes.

Frohe Kunde, es darf aufgeatmet werden: Die Wissenschaft ist uns wieder einmal um Universen voraus und hat längst bewiesen, dass die Dominanztheorie, so wie sie noch in vielen Köpfen herumschwirrt, lange überholt und in dieser Form gar nicht existent ist.

Hurra! Hunde möchten also definitiv kein Chef sein, sie streben nicht nach der Weltherrschaft. Hunde handeln - man höre und staune - nach ihren Bedürfnissen, die sie befriedigen möchten: Selbsterhalt, Sicherheit, Sozialkontakt, Fortpflanzung. Und diese bahnbrechende Erkenntnis hat enormen Einfluss auf die Art, wie man typisches Hundeverhalten heute betrachten und vor allem, wie man damit umgehen sollte.

Die Antworten, die moderne Trainer heute auf die klassischen Fragen besorgter Hundebesitzer liefern, unterscheiden sich nicht ganz unwesentlich von der einen, der einzigen Antwort, mit der die Traditionalisten aufwarten, die aber dafür naturbedingt so schön einfach zu merken ist ?

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9 Tipps für frischgebackene Welpeneltern

Blog 009 Welpen

Die erste Zeit mit dem neuen Familienmitglied ist sicher die spannendste überhaupt.

Sowohl der Welpe als auch die Menschen lernen sich im Zusammenleben erst kennen und haben eine schöne gemeinsame Zeit vor sich.
Mit diesen Tipps möchten wir Ihnen helfen die erste Zeit sicher zu meistern.

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Mehrhundehaltung - persönliche Erfahrungen

Mehrhundehaltung1Im Dezember 2008 reihte ich mich in die Riege der Mehrhundehalter ein. Zu meiner damals vier Jahre alten Dalmatinermischlingshündin Emma holte ich Maya, einen angeblichen Labradormischlingswelpen aus dem Tierschutz, ungefähr 8 Wochen alt, dazu. Der Labradormischlingswelpe stellte sich innerhalb kürzester Zeit als Terriermischling heraus, was das Leben mit zwei Hunden noch spannender machen sollte, als ich es mir ohnehin schon vorgestellt hatte.

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Wenn Hunde nicht alleine bleiben können

alleine1Winseln, jaulen, heulen, bellen, die Nachbarn beschweren sich schon und wenn Sie nach Hause kommen, hat Fido das Sofa zerfetzt und die Fernbedienung zerkaut, die Türen zerkratzt und zu allem Überfluss auch noch eine Pfütze oder gar ein Häufchen in der Wohnung hinterlassen. Ein Hund, der sich in Abwesenheit seiner Menschen so verhält, leidet unter massivem Trennungsstress: Er kann nicht alleine bleiben. Diese Situation ist für jeden Hundebesitzer eine Katastrophe und für den Hund erst recht.

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Hunde aus dem Auslandstierschutz Teil I

Ein Straßenhund zieht ein

Stellen Sie sich vor, Sie seien in einer winzigen Dorfgemeinschaft inmitten des Amazonas-Dschungels aufgewachsen: Strom, Motorfahrzeuge und medizinische Versorgung gab es dort nicht, und ab und zu haben sie Hunger gelitten. Aber anders haben Sie es nicht gekannt.

Ein amerikanisches Ehepaar erhält Kenntnis von ihrer Lage. Es sind wohlmeinende Menschen, denen Ihre Lebensweise höchst misslich und gefährlich erscheint. Sie adoptieren Sie und holen Sie zu sich nach New York!
Dort haben Sie nun ein ein festes Dach über Ihrem Kopf, Strom, Wasser, das sauber aus Hähnen fließt, und regelmäßige Mahlzeiten.
Aber was für eine drangvolle Enge! Was für ein Gestank! Was für ein Lärm! Sie sind wie erschlagen. Am liebsten würden Sie sich in einer Ecke auf den Fußboden kauern und sich die Augen und Ohren fest zuhalten.
Aber Ihre neue Familie möchte Sie in New York willkommen heißen und Ihnen alles zeigen!
Schon beim ersten Schritt aus dem Haus hinein in eine Straßenschlucht, in welcher der Verkehr tobt, möchten Sie beide Fersen fest in den Boden rammen. Aber es geht weiter: Mehr Straßen, mehr riesige Gebäude, mehr Lärm. Sie begreifen nichts von alledem, all das Fremde macht ihnen furchtbare Angst. Sie wollen nur noch eines: Zurück in Ihre Ecke!
Stattdessen sollen Sie nun lernen, eine Schleife zu binden und mit Messer und Gabel zu essen.

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