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Leinenführigkeit

Leinenführigkeit heißt für mich, dass meine Hunde neben oder vor mir laufen ohne dass sie ständig in der Leine hängen und damit mir und sich selbst den Spaziergang zur Last werden lassen.

Es gibt viele Ansätze, wie man das erreichen kann, und wenn man Leinenführigkeit und den entsprechenden Namen dazu bei Google eingibt, findet man auch jede Menge Videos hierzu.

Um ein paar der bekannteren Namen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zu nennen, die Leinenführigkeitstraining ohne Gewalt vermitteln, also ohne Leinenruck als da sind:
Dr. Ute Blaschke-Berthold, Clarissa von Reinhardt, Bina Lunzer, Miriam Cordt, Maria Hense, Monika Gutmann und Turid Rugass.

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Wie aus einem Angsthund ein Traumhund werden kann

Kleine Anleitung:

- Verlange nichts von ihm
- mache nur kleine Spaziergänge und immer die gleiche Strecke, bis er jeden Grashalm auswendig kennt
- Lobe ihn mit sanfter Stimme so oft du kannst
- Gib ihm keine Leckerchen aus der Hand
- Versuche nicht ihn zu streicheln
- Lass ihn beim Fressen allein
- Vermeide unbekannte Situationen und laute Geräusche und...
- Lasse ihm sehr sehr viel Zeit und warte bis er auf dich zukommt!

Mit der Zeit wird er grenzenloses Vertrauen in dich bekommen.

Wenn du dich an diese Punkte hälst, hast du gute Chancen, dass es ein Traumhund wird!


 

Meine Drei

Jürgen Kronz
Mehrhundehalter

 

Kooperatives Jagen – Benennen von Auslösern/ Verhalten

Anmerkung: „Kooperatives Jagen“ ist nicht der Name einer Methode oder eines Programms oder einer Hundeschule oder Ausbildungsrichtung oder oder oder. Es ist einfach tatsächlich nur der Titel für den Artikel ? ! Die Werkzeuge dazu habe ich während meiner Ausbildung bei Dr. Ute Blaschke-Berthold erlernt.

Auch ist das Benennen von Auslösern und Verhalten nicht das einizige Element im Training. Bedürfnisliste, Rückruf, Stoppsignal etc. gehören ebenso dazu!

Ich werde diesen Artikel nutzen, um ab und an unseren Trainingsstand zu dokumentieren. Somit findet ihr am Ende immer unser aktuellstes Video.

Als ich mich im Mai letzten Jahres dazu entschlossen hatte, mein Leben mit einem Rhodesian Ridgeback zu teilen, habe ich auch gleichzeitig deutlich JA zu einem Jäger gesagt. Zuki ist der vierte Ridgeträger in unserer Familie. Mara und Tali hatten/ haben viel jagdliches Talent, Shiwa war eher wie Zara veranlagt und konnte mit Wild nicht so viel anfangen.

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Unsicherheit

Immer mal wieder werde ich gefragt, wie man einen unsicheren Hund sicherer, souveräner „kriegt“.

Nun: Genau wie einen Menschen!

unsicherheit1Manche Menschen bekommen Schweißausbrüche wenn sie vor – sagen wir – 1000 Zuhörern eine Rede halten sollen. Bei anderen passiert das schon, wenn sie erwägen, sich bei einer Diskussion auch einmal zu Wort zu melden. Manche Menschen können auf Parties ausgelassen tanzen und feiern. Wenn sie zu Beginn der Party niemanden kannten – nach zwei Stunden kennen sie alle und haben einen Riesenspaß. Andere stehen um Mitternacht immer noch am Rand und halten sich an ihrem Glas fest.
Manche Menschen stehen für ihre Interessen ein, andere meiden jeden Konflikt.

Einem unsicheren Menschen könnte man zu Rhetorikkursen raten, zu Kommunikationskursen, Benimmkursen, Flirtkursen, Tanzkursen, Selbstbewusstseins-Aufbau-Kursen, einer Psychotherapie und so weiter und so fort.
Trotz aller Mühen werden nicht alle Menschen das Ziel solcher Kurse erreichen: Nicht jeder wird zum Partylöwen, manche bleiben schüchtern. Und nicht jeder will überhaupt Reden halten oder auf Parties gehen.

Und Hunde sind auch nur Menschen!

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Wortklauberei? Befehl, Kommando oder besser Signal?

Worte manipulieren und erzeugen in unseren Köpfen Bilder, die unsere Denkweisen beeinflussen.
Was bedeutet nun Befehl oder Kommando? Nun, wir erhalten eine ganz schnelle Antwort, wenn wir die Google Bildersuche verwenden. Bei Befehl fällt sofort ins Auge, dass es in erster Linie um unbedingten Gehorsam, die Kaiserzeit oder um die Zeit des zweiten Weltkrieges geht. Bei Kommando sieht man nur noch Bilder von Soldaten und Waffen, es hat also was mit Militär zu tun.

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