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Wortklauberei? Befehl, Kommando oder besser Signal?

Worte manipulieren und erzeugen in unseren Köpfen Bilder, die unsere Denkweisen beeinflussen.
Was bedeutet nun Befehl oder Kommando? Nun, wir erhalten eine ganz schnelle Antwort, wenn wir die Google Bildersuche verwenden. Bei Befehl fällt sofort ins Auge, dass es in erster Linie um unbedingten Gehorsam, die Kaiserzeit oder um die Zeit des zweiten Weltkrieges geht. Bei Kommando sieht man nur noch Bilder von Soldaten und Waffen, es hat also was mit Militär zu tun.

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2. Türchen im Tsd-Blogger-Adventskalender

Herzlich willkommen hinter dem 2. Türchen im Tsd-Blogger-Adventskalender! Ihr seid mitten in einer vorweihnachtlichen Blogparade gelandet, in der Trainerinnen der Initiative „Trainieren statt dominieren“ statt mit Bällchen mit Fragen werfen. Euch erwarten täglich Anekdoten, Trainingstipps und Verlosaktionen.

Kürzlich haben sich die bloggenden Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative „Trainieren statt dominieren“, kurz: Tsd, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Um das Tsd-Blogger-Netzwerk schnell bekannt zu machen, veranstalten wir eine vorweihnachtliche Blogparade, genau 24 Tage lang läuft. Kurz gesagt: Wir haben einen Adventskalender für euch gemacht.

Digitale Bällchen zuwerfen wollen wir uns nicht. Wir werfen stattdessen jeweils drei Fragen zum nächsten Türchen, sodass ihr täglich in einem anderen Hundeblog landet, bei dem ihr euch sicher sein könnt, dass der Blogger wirklich kompetent in Sachen Hund ist. Tolle kleine, aber feine Preise könnt ihr obendrein auch noch gewinnen. Denn hinter den allermeisten Türchen wartet eine Verlosaktion auf euch.

Mir hat gestern Inka Burow von der Hundeschule Grappamaus & friends aus Hannover, die unter www.an-der-leine.de über das Hundeleben in Hannover bloggt, ihre Fragen gestellt:

 

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Wie Hunde lernen – und wie sie nicht lernen können

lernenVerknüpfungslernen
Hunde lernen, indem sie fast gleichzeitig (innerhalb einer Sekunde!) auftretende Ereignisse miteinander verknüpfen. Dabei verknüpfen sie sämtliche Sinnes-Eindrücke in der Situation mit: was sie hören, sehen, spüren, riechen,... und auch, wie sie sich in diesem Moment gerade fühlen. Darum ist es wichtig, dass sie eine positive Lernatmosphäre erleben und neu Erlerntes generalisieren können, d.h., herausfiltern dürfen, dass zum Beispiel ein Sicht- oder Hörsignal immer gleich bleibt (und somit relevant ist) und alle anderen Eindrücke sich immer wieder verändern. Das heisst, es braucht einige tausend (!) Wiederholungen an verschiedenen Orten mit verschiedenen Ablenkungsgraden, bis Gelerntes gut sitzt.

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Die Sitzdose

Die Sitzdose wird beschrieben in dem Buch: „Spiele für die Hundestunde“ von Maria Hense, hier die für uns angepasste und ausgeweitete Version

Zunächst einmal: die „Sitzdose“ ist kein Wurfgeschoss, sondern ein Signal für den Hund, sich hinzusetzen.
Wenn ein Hund total aufdreht, wenn es an der Tür klingelt oder Besuch „zum Fressen gern“ hat, füllt man eine Dose mit ganz tollen Leckerchen, auf die man (wegen des Showeffekts: der Hund kann lesen) "Sitz!" schreiben kann.

Die Dose steht am besten gleich neben der Haus- oder Wohnungstür. So kann man jedem, der hereinkommt, das Ding schnell in die Hand drücken (z.B. auch dem Postboten) und wann immer der Hund „loslegt“ , kann man sie zeigen, der Hund "liest", setzt sich, und bekommt dann aus der Dose ein Leckerchen.
Dadurch lernt der Hund: wenn jemand kommt, mach ich Sitz und bekomme dafür eine Belohnung.

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Heißt Ihr Hund auch „Nein“?

Kennen Sie den?
„Treffen sich zwei Hunde. Sagt der eine zum anderen: 'Und? Wie heißt Du?'
Sagt der andere: 'Fiffi, nein!!!'“

Das ist ein uralter Hundetrainer-Witz, der nicht nur einen Funken, sondern gleich einen ganzen Flächenbrand an Wahrheit besitzt.

Typische Szene am Samstagvormittag in der Hundeschule:
Die Hunde werden aus dem Auto gelassen, das heißt, sie springen schon mal einfach so aus dem Kofferraum, wenn Frauchen nicht aufpasst. „Fiffi, nein!!“ (heißt: „Spring nicht einfach aus dem Auto“).
Ein paar Sekunden später sieht Fiffi auf dem Hundeplatz seine Kameraden und zieht mit aller Macht in Richtung Eingang. „Fiffi, nein!!“ (heißt: „Zieh nicht an der Leine“).
Während der Begrüßung versucht Fiffi, an mir hochzuspringen. „Fiffi, nein!!“ (heißt: „Spring nicht am Trainer hoch“).
Fünf Minuten später schnüffelt Fiffi am Boden und hat dort ein Guttie gefunden, dass ein anderer Hund liegen gelassen hat. „Fiffi, nein!!“ (heißt: „Lass das Guttie dort liegen“).

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