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 "Plädoyer fürs Bescheidsagen"

 Es ist sehr sinnvoll, seinen Hund darüber zu informieren, dass man jetzt die Richtung wechselt, stehen bleiben oder umkehren will. Dass man ihn jetzt anfassen oder hochheben möchte.

Es ist nicht schön, wenn man gerade in die Gegend oder ein Schaufenster guckt und plötzlich kommentarlos zur Seite gerissen wird, oder? Wenn mir das zigmal am Tag passieren würde, wäre ich ziemlich "grundgereizt" oder hätte keine Lust mehr, mit dieser Person spazieren zu gehen, oder ich würde mich kaum trauen, in Schaufenster zu gucken, weil ich ständig auf sie achten müsste, damit mir das nicht passiert. Dabei würde ich vielleicht sogar gerne mit der Person weitergehen, ich bin nur gerade in etwas anderes vertieft. Leinenführigkeit ist eine Medaille mit zwei Seiten!

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 “Ist ja unglaublich, wie der Hund den Besitzer konditioniert hat…!”

– über Kontrolle und Konditionierungen

 “Ist ja unglaublich, wie der Hund den Besitzer konditioniert hat…!”

So durfte ich es in einer Facebook-Gruppe lesen als kritischen Kommentar zu dem Video “mit Tali in Heiligenhafen“.

Was soll ich sagen, der Verfasser dieser Worte hat recht!

Ob Mensch oder Hund, beide müssen mit ihrem Verhalten die Umwelt kontrollieren lernen, ansonsten fällt ihnen das Überleben recht schwer. Verliert man die Kontrolle über sein Leben, über die Dinge, welche um einen herum passieren, ergeht es den Hunden nicht viel anders als uns Menschen. Das “Burn Out”-Syndrom“ z.B. ist in aller Munde und viele Menschen leiden darunter. So mancher Hund, welchen ich draußen beobachte, zeigt ähnliche Symptome. Ob man beim Hund vom Burn Out sprechen kann ich nicht sagen, aber es lohnt sich darüber einfach mal nachzudenken.

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Der Hundeflüsterer: FAQ

Von Lisa Mullinax, 4 Paws University

Dieser Artikel unterliegt dem Copyright der Autorin Lisa Mullinax, 4Paws University Training & Behavior Center, Sacramento CA, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, und ist veröffentlicht auf ihrer Website: www.4pawsu.com. Der Originaltext und die deutsche Übersetzung dürfen gerne verlinkt, aber NICHT auf anderen Webseiten veröffentlicht werden.

Übersetzung: Katharina Volk [Anmerkung der Übersetzerin: Aus Gründen der Lesbarkeit verwende ich hier die maskuline Form „Hundehalter“ „Trainer“, „Professor“ etc. Selbstverständlich sind damit genauso Halterinnen, Trainerinnen, Professorinnen und so weiter gemeint.]

 

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Mein Hund hat geknurrt – ist der jetzt dominant?

Zu oft höre ich, sowohl während meiner Arbeit als Hundetrainerin, als auch und fast noch öfter in meiner privaten Zeit: „Das ist aber ein dominanter Hund!“. Oftmals wird dann auf Hunde gezeigt, die andere Hunde anknurren, nicht kommen, wenn man sie ruft oder sehr aufdringlich sind.

Erst neulich hatte ich eine Diskussion mit einer Frau, die der festen Überzeugung war, dass sie richtig gehandelt hat, als sie ihre sehr liebe und alte Hündin beim Tierarzt auf den Rücken drehte. Die Hündin habe schließlich geknurrt und das müsse mit dem sogenannten „Alphawurf“ bestraft werden.

Solche Aussagen stimmen mich traurig und machen mich wütend, denn oftmals wird ganz natürliches Hundeverhalten, wie zum Beispiel das Knurren der Hündin beim Tierarzt, bestraft, nur weil es den Menschen stört und er denkt, sein Hund sei dominant und müsse deswegen ordentlich bestraft und untergeordnet werden.

Aber was bedeutet Dominanz eigentlich? Warum lässt das landläufige Verständnis dieses Wortes zu, dass vielen Hunden Unrecht und Tag für Tag Leid angetan wird?

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Fragen und Antworten

Immer wieder bekommen Trainer, die sich das positive Hundetraining auf die Fahnen geschrieben haben, folgende oder ähnliche Fragen gestellt: 


"Mache ich mich dadurch nicht zum Futterspender?"
Nun, ist es nicht viel sinnvoller, dass der Hund sich einen Teil seines Futters erarbeiten darf, als dass er morgens und abends „gratis“ eine Portion serviert bekommt? Wieso hat man dabei keine Bedenken, sorgt sich aber, dass es schädlich sein könnte, wenn der Hund für gutes Verhalten zwischendurch belohnt wird? 

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