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Man hört es immer wieder… “Du vermenschlichst deinen Hund!”

 

moris Tisch ella

Ein heißes Eisen, denn der Hund ist ein Teil unserer Gesellschaft, ihn nicht so zu behandeln, wie es artgerecht ist, ist ein Verstoß gegen unsere Vorstellung vom Umgang mit Tieren!


Doch was ist überhaupt artgerecht, vor allem beim Hund?

Artgerechte Haltung versucht sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere zu orientieren. Ihre Bedürfnisse weitgehend zu befriedigen und ein Lebensumfeld zu schaffen, welches ihren ursprünglichen Lebensweisen nahe kommt.

Beim Tiger oder Elefanten, selbst beim Wolf können wir uns das recht gut vorstellen! Dichter Dschungel, weite Steppe oder die Gebirgszüge der Rocky Mountain oder die Wälder und Wiesen der Lausitz!
Doch beim Hund? Er ist seit tausenden von Jahren ein Bestandteil unserer Gesellschaft! Sein Habitat ist die menschliche Umgebung, der Hof, das Haus, die Stadt!

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Hundebegegnungen

Beim Spaziergang – Etikette und Körpersprache
Fragen Sie sich beim Spazierengehen auch manchesmal, ob Sie Ihren Hund bei einer Hundebegegnung ableinen sollen oder ihn erst Recht an die Leine nehmen sollten? Viele Hundebesitzer sind unsicher, wenn es beim Spazierengehen zu Hundebegegnungen kommt und fragen sich: “Wie verhalte ich mich richtig? Soll ich nun ableinen oder meinen Hund doch lieber an die Leine nehmen?”

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Hundetraining im Jahre 1999 - da war die Welt noch in Ordnung, oder...?

Wir schreiben das Jahr 1999. Damals war die Hundetrainings-Welt noch in Ordnung! Ich musste mir keine großen Gedanken um die Bedürfnisse meines Hundes machen. Die Tatsache, dass ich nett zu Shiwa war wenn sie sich so verhielt wie ich es mir wünschte, musste reichen. Nette Worte, häufiges streicheln und betätscheln, wenn sie was gut gemacht hat und wenn nicht, wurde halt korrigiert. Mit Bällen und anderem Spielzeug konnte ich Shiwa eh nicht erfreuen und das Mitführen von Leckerlies war irgendwie lästig. Zudem wollte ich mich nicht abhängig von Leckerlies im Training machen. Der Hund folgt dem Rudelführer Mensch aufgrund seiner Ausstrahlung. Im Welpenalter war das Belohnen mit Leckerlies ja ok, aber 1999 war sie schon fast erwachsen, da musste sie so gehorchen. Das Ausbleiben einer Strafe ist doch Belohnung genug.

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Kaschieren wir nur „Problemverhalten“?


Bei so manchem Beitrag in Foren und in den Kommentaren speziell zu meinem Artikel über Cesar Millan http://umtali.wordpress.com/2009/10/28/italian-wehrt-sich-gegen-den-hundeflusterer-cesar-millan/, bin ich dazu geneigt, ab und an die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen. Das ist noch nicht mal böse gemeint. Mir fällt es in manchen Momenten einfach schwer, die Gedankengänge der Personen nachzuvollziehen. Im Nachhinein bin ich dann doch oftmals dankbar, weil sie mich haben nachdenken lassen.

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MEIN PERSÖNLICHER WEG !

im Hundetraining – Vom Strafen und Dominieren

hin zur Kooperation mit dem Hund

Oft lese ich von Menschen, die ihre Hunde im Training und Alltag nicht gut behandeln. Mit diesem sehr persönlichen Text möchte ich mich dazu bekennen, auch einmal so gewesen zu sein. Viele Tierfreunde machen es nicht aus Gemeinheit und Bosheit. Sie handeln meist so aus Unwissenheit. Aufklärung ist daher alles! Ich möchte mich hiermit auch bei allen Kollegen bedanken, die sich in Foren engagieren und dort mitschreiben.Wie schön, wenn mehr Tierfreunde erreicht werden und sich auf den Weg machen!

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